Ausdauer: Work smart, not hard

Work smart, not hard

Auch Arbeiten kann man minimalistisch gestalten. Das Zauberwort lautet: Work smart, not hard. Wie man weniger arbeiten und gerade dadurch effizienter werden kann, weiß Leadership-Coach Gabriele R. Franzak. Den Lesern von VintageYourLife verrät sie die wichtigsten und besten Tipps:

  1. Kräfte einteilen

Eine Anstrengung kostet immer Kraft. Daher ist es wichtig, dass man seine Energie gut einteilt. Also nicht alle Kräfte schon am Anfang verpulvern. Dazu gehört auch, Energieräubern (menschliche und nicht-menschliche) auf die Spur zu kommen und zu eliminieren.

  1. Erst denken, dann handeln

Sich kopflos in Arbeit zu stürzen mag effektiv sein. Aber bestimmt nicht immer effizient. Zielgerichtet lautet das Zauberwort. Dafür muss man jedoch zunächst ein Ziel sorgfältig definieren, um anschließend in die richtige Richtung laufen zu können. Ansonsten könnte man sich schnell verlaufen…

  1. Pause machen

Eine schöpferische Pause sollten nicht nur kreative Menschen einlegen. Sondern jeder, der langfristig und konstant hohe Leistungen erbringen will. Eine Pause ist keine Zeitverschwendung, sondern dringend notwendig, um aufzutanken. Außerdem kommen in der Pause die besten Ideen.

  1. Ein guter Lebenswandel

Wer Höchstleistungen erbringen will, muss sich entsprechend pflegen. Und zwar Körper, Geist und Seele. Spitzensportler achten streng auf ihren Lebenswandel. Eine gute Ernährung, ausreichend Schlaf, ein positives, soziales Umfeld, wertvoller geistiger Input und nicht zuletzt Dinge, die der Seele guttun sind Faktoren, die die Leistungsfähigkeit auch langfristig erhalten.

  1. Sich selbst auf die Schulter klopfen

Auch Teilerfolge und Etappenziele sind Erfolge. Und lassen das Endziel nicht ganz so weit weg erscheinen. Wer in kleinen Schritten plant und auch Teilziele feiert, hält einfach länger durch und verbessert somit seine Gesamtleistung. Denn die Motivation bekommt dadurch immer wieder einen neuen Schub und sorgt für tolle Ergebnisse.

  1. Geduld

Manchmal hat man alles richtig gemacht. Und der Erfolg lässt trotzdem auf sich warten. Dann hilft nur eines: Zurücklehnen, loslassen. Und abwarten, wie sich die Dinge von selbst entwickeln. Denken Sie einfach an einen Hefeteig. Der muss auch erst an einem warmen Ort in Ruhe gehen, bevor man ihn backen kann.

  1. Delegieren

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Und ganz bestimmt nicht von einer EINZIGEN Person. Das sollte man sich immer wieder bewusst machen. Und auch danach handeln. Wer ein stabiles Netzwerk aufgebaut hat (was allerding Zeit braucht) und es versteht, darauf im richtigen Moment zurückzugreifen, kommt leichter und auch schneller ans Ziel.

  1. Der Weg ist das Ziel

Die letzte Methode ist gar keine. Sondern eine Sache der Einstellung. Wer sich ausschließlich auf das Endziel fokussiert, verpasst den mitunter schönen und bereichernden Weg dorthin.

 

 

Sun-Mi Jung ist Foodbloggerin, hat südkoreanische Wurzeln und stammt aus dem Ruhrgebiet. Vor kurzem hat sie die Freiheit von „Less stuff – more happiness“ entdeckt: Sie zog von 150 Quadratmern auf zwei Etagen auf 72 Quadratmeter, reduzierte 3,5 Meter Kleiderschrank (plus Handtaschen und Schuhe!) auf 1,2 Meter und ist immer noch kräftig dabei zu entrümpeln. Bei Vintage Your Life berichtet sie in der Kategorie Gerümpelfrei von ihren Erfahrungen, gibt praktische Tipps und führt Interviews mit Entrümpelungsexperten und Gleichgesinnten. Hier geht es zu ihrem Foodblog MIssSeoulfood.

 

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One thought on “Ausdauer: Work smart, not hard

  1. Alice

    Vielen Dank für diese unbezahlbahren Lebensweisheiten, die mir allerdings schon im zarten Alter von weit unter zwanzig mit dem Namen Arbeitsvorbereitung in der Lehre zu einem (man mag es kaum glauben) bodenständigen und nachhaltigem und handwerklichen Lehrberuf vermittelt wurden.

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