Einkaufsliste: Darf es etwas mehr sein? – Nein!

Einkaufen gehe ich nicht gern in Hektik. Dabei vergesse ich mit Sicherheit irgend etwas, stehe dann vor dem Regal und habe das Gefühl … da war doch noch was … ach, nehmen wir das vorsichtshalber mal mit, kann nicht schaden. Zu Hause fällt mir dann ein, was ich vergessen habe, was ich eigentlich jetzt gern hätte und was ich überflüssigerweise stattdessen mitgeschleppt habe.

Einkaufszettel schreibe ich auch nicht gern in Hektik. Lieber setze ich mich mit einer Tasse Kaffee hin und überlege, was ich eigentlich vorhabe.

Was will ich heute essen? Jetzt hätte ich Appetit auf eine Kleinigkeit zwischendurch, die aber mehr Kalorien hat als ich mir leisten will. Die kommt nicht auf die Liste. Heute Abend ist mir mit Sicherheit mehr nach einer leichten Mahlzeit, die ich schnell zubereiten kann. Das weiß ich aus Erfahrung, schließlich kenne ich meine Essgewohnheiten und Vorlieben.

Kaufe ich nur für heute oder für mehrere Tage ein? Frisches Gemüse, Kräuter und Obst lachen mich jedes Mal an, und ich muss mich zurückhalten, damit ich nicht zu viel mitnehme. Das wäre nicht gut, manche Lebensmittel halten sich nicht lange frisch. Also schreibe ich auf meine Liste z.B. Salat (heute), Kohlrabi (morgen) und Kürbis (hält sich ein paar Tage).

Wie viele Personen habe ich am Tisch? Danach richtet sich die Menge und auch die Auswahl. Ich weiß ja, wer was gern mag.

Vorräte kann ich kurz überprüfen, bevor ich losgehe. Das ist besser, als nachher drei Flaschen Balsamico, aber kein Olivenöl zu haben. Die Dinge nehmen dann nur Platz weg, erschweren die Übersicht und halten sich ja auch nicht ewig.

Ich fahre gut mit meiner Einkaufsliste. Sich vorher hinzusetzen und in Ruhe zu überlegen spart Zeit, Nerven und nicht zuletzt Geld.  Ich plane, was und wie viel ich brauche und packe nicht auf Verdacht meinen Einkaufswagen voll. Darf es noch etwas mehr sein? – Nein!

 

 

Dr. Cordula Grüner ist Unternehmensberaterin für junge, aufstrebende Unternehmen. Geld ist ihr Thema: Wie kann man aus „wenig“ möglichst „viel“ machen? Als Unternehmensberaterin hat sie bereits Ordnung in das Portemonnaie hunderter Kunden gebracht. In der Kategorie Geld erklärt sie, wie man Geld einteilt, entscheidet, wofür man es ausgibt und seine Einnahmen und Ausgaben ins Gleichgewicht bringt. Mehr Infos über Dr. Cordula Grüner unter BBR Betriebs-Beratung Ruhr.

 

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One thought on “Einkaufsliste: Darf es etwas mehr sein? – Nein!

  1. Hallo,

    ich habe deinen Blog gerade bei der Blogger Community entdeckt und schon kurz bei Facebook gestöbert. Deine Themen finde ich sehr interessant und auch diesem Beitrag hier stimme ich absolut zu. Seit einiger Zeit mache ich auch immer einen Essens-Plan für eine Woche, so vermeide ich noch mehr Lebensmittel-Fehlkäufe oder Spontankäufe, mit denen ich hinterger spontan gar nichts anfangen kann.

    Viele Grüße
    Rebecca

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