Die richtigen Werkzeuge

Sie haben sich vielleicht schon an To-Do-Listen, Projektnotizbüchern und Ähnlichem versucht, aber nichts hat auf Dauer funktioniert? Das liegt an der Umgangsweise. Ein gutes Werkzeug kann nur dann gute Ergebnisse liefern, wenn es fachgerecht genutzt wird.

Mein Produktivitäts,- Motivations-, und Kreativitätshub ist das Generalbuch in DIN A5. Darin trage ich stets einen Ausdruck meines Outlook-Monatskalenders, Notizen zu einzelnen Terminen sowie viele Seiten für die Gedanken mit mir. Ich bin ein kinästhetischer Typ, ich habe Dinge gern in der Hand. Das Buch hilft mir, wichtige Dinge nicht zu vergessen und bei Besprechungen male ich zuweilen komplexe Grafiken und Mindmaps.
Damit das Ganze nicht zu umfangreich wird, trenne ich mich  in regelmäßigen Abständen von den bearbeiteten Seiten.

Das Generalbuch oder auch „Superbuch“ ist ein schönes Werkzeug, um den Informationsfluss, bestehend aus Aufgaben, Notizen und Terminen, zu sammeln und zu sortieren. Richtig verwendet ist es quasi ein Stück ausgelagertes Gehirn. Das entlastet.

Als schöner Nebeneffekt erweist sich, welche Notizen ihre Bezeichnung doch nicht wert sind, weil diese unbearbeitet im Generalbuch verweilen. Sie üben sich darin, Informationen gezielt in Wichtiges und Unwichtiges zu unterscheiden und sparen dadurch künftig Zeit. Einige Vorteile:

  • Keine Zettelwirtschaft
  • Alles Wichtige an einem Ort
  • Unabhängigkeit von Strom und Internet.

Und weil es so schön ist, schreibe ich am liebsten mit meinem Füller. Der ist stets dabei. Es ist ein zuverlässiges Modell. Einzig die Tinte muss aufgefüllt werden. Hinzu gesellen sich ab und zu Bleistift, Tintenkuli und Textmarker. Alle anderen Schreibgeräte habe ich abgeschafft und komme daher mit dem abgebildeten Mäppchen aus, denn weniger ist Mehrwert

Mein Smartphone, den Minicomputer, der auch das Telefonieren ermöglicht, habe ich auch immer dabei. Abrechnungszeiten erfasse ich mit Time Sheet und bei manchen Aufgaben diszipliniere ich mich mit der Stopwatch-App. Letzere ermöglicht kleine Arbeitseinheiten nach festem Rhythmus, so wie beispielsweise in der Pomodorotechnik beschrieben. Den ultimativen Nutzen habe ich erst durch meine 12-jährige Nichte erlernt: Der Fotoapparat. Schnell lassen sich die wichtigen Dinge fotografieren. Das ist zeitsparender als sich handschriftliche Notizen zu machen. Ich fotografiere all das, was nicht in mein Generalbuch passt: Aufbauten und Anordnungen (aber auch den Kühlschrank vor dem Einkauf, um Doppelkäufe zu vermeiden). Wenn ich kreativen Freiraum benötige oder einfach entspannen will, schalte ich das Smartphone auf Flugmodus und kann meine Zeit unterbrechungsfrei genießen.

 

Sylvia Nickel ist Coach und Beraterin. Sie hilft Menschen, Ziele zu erreichen und ihre Arbeit effektiv zu strukturieren. Sie weiß, wie man die Flut von Emails, Informationen, Nachrichten beherrscht, einordnet und verarbeitet.  Bei Vintage Your Life erklärt sie in der Kategorie Arbeit, wie man minimalistisch arbeitet und mit wenig Aufwand viel Wirkung erzielt. Mehr dazu auf Karriere nach Maß.

Wie das Generalbuch funktioniert und wie sich die Technik verfeinern lässt, erläutert Sylvia Nickel im Webinar Die Macht des Generalbuchs

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.