Paleo: Weniger Gewicht, mehr Lebensfreude

VintageYourLife-Autorin Susanne Backhove lebt seit Monaten nach dem Paleo-Prinzip. Sieben Gründe, warum sie diesen Lifestyle, der unter anderem auf dem Verzicht von Kohlenhydraten (Low Carb) basiert, für immer beibehalten möchte:

1. Weniger Gewicht

Low Carb bedeutet, dass man seinem Körper weniger Kohlenhydrate zur Verfügung stellt. Dadurch stellt sich der Stoffwechsel um: Der Blutzucker wird konstant gehalten, die Insulinausschüttung hingegen niedrig und der Fettabbau hoch. Dieses führt zur Gewichtsreduktion. Ich nehme ab! Vor allem der Verzicht auf „schlechte Kohlenhydrate“ (als Kuchen, Gebäck, Schokolade, Fast Food) macht sich bemerkbar. Ich ersetze diese schlechten Kohlenhydrate durch Eiweiß und bei der Energiegewinnung aus Eiweiß verbraucht der Körper zudem mehr Kalorien als bei der aus Kohlenhydraten.

2. Bewusste Auseinandersetzung mit Nahrung

Paleo zwingt mich dazu, mich ganz bewusst mit dem Thema Ernährung und Lebensmitteln auseinanderzusetzen: „Woher kommen sie?“, „Was steckt tatsächlich in ihnen?“, „Tut mir dieses Lebensmittel gut?“. Erst diese Bewusstheit ermöglicht mir eine wirkliche Wahl zwischen Lebensmitteln, die mir Gutes tun und mich im wahrsten Sinne des Wortes „nähren“. Und solchen, die mir eher schaden.

3. Spaß am Kochen

Ich habe ein neues Hobby entdeckt: Kochen. (Vorher standen „Kochen“ und ich auf Kriegsfuß!) Denn zu einer Paleo-Ernährung mit wenigen bis gar keinen Kohlenhydraten gehören viele neue und ausgefallene Rezepte. Schließlich besteht die westliche Küche aus rund 50 Prozent Kohlenhydrate, die es nun phantasievoll und schmackhaft zu ersetzen gilt. Das sieht vielleicht auf dem ersten Blick nach Verzicht aus. Ist es aber nicht, wenn man offen für neue, leckere und auch noch gesunde Alternativen ist. Ich habe zahlreiche, neue und tolle Rezepte entdeckt. Köstliche Gemüse-, Fisch- und Meeresfrüchtegerichte hält zum Beispiel die asiatische Küche bereit. Nur auf die klassische Reisbeilage sollte man im Sinne von Low Carb verzichten.

4. Mehr Leistung und Fitness

Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nimmt zu. Ich fühle sich fitter und gesünder, kann mich besser konzentrieren, werde sportlicher und stärker. Und fühle mich letztlich viel wohler als vorher.

5. Keine Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme

Vor allem der Verzicht auf „schlechte“ Kohlenhydrate, wie Fast Food, Kuchen, Gebäck, Süßigkeiten, Industriezucker und zuckerhaltige Getränke haben sich rasch gesundheitlich bemerkbar gemacht. Auch industriell hergestellte Lebensmittel (Fertiggerichte, Fertigsaucen, sogenanntes Convenience-Food) habe ich komplett verbannt. Das Resultat: Keine Kopfschmerzen. Keine Verdauungsprobleme.


6. Der Genuss frischer Lebensmittel

Zum Paleo-Prinzip gehören unbedingt frische Lebensmittel. Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Obst, Gemüse und Nüsse sollte man in unverarbeiteter Form kaufen und möglichst natürlich zubereiten. Das ist nicht nur gut für die Figur und den Körper. Sondern auch ein Fest für die Sinne. Frische Lebensmittel duften viel stärker, sind ein optisches Vergnügen und – sie schmecken einfach viel besser. Köstlich!

7. Mehr Geld

Auch wenn ich teurere, weil höherwertige und frische Lebensmittel kaufe. Letztlich spare ich viel Geld, weil ich auf überteuerte, industriell verarbeitete Lebensmittel komplett verzichte. Zwei Beispiele: Die gleiche Menge industriell mariniertes Grillfleisch kostet fast doppelt so viel wie nicht mariniertes Fleisch. Ein umfangreiches Menü in einer Fast Food-Kette kostet schnell 20 Euro pro Person. Für diesen Betrag gönne ich mir lieber ein fantastisches Steak …

 

 

Susanne Backhove ist staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin, Inhaberin eines Fitness- und Gesundheitsstudios (www.life-center.de) und Lifestyle-Coach. Sie hilft Menschen dabei, ein bewussteres, gesünderes und dadurch „reicheres“ Leben zu führen. Ein Leben, das wirklich zu einem passt und nicht geprägt ist von Hamsterrad und Konsumzwang. Bei VintageYourLife schreibt sie über eine minimalistische Ernährung im Sinne von natürlich und frei von industriellen Zusätzen.

 

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